Joshua Kadison

Joshua Kadison (* 8. Februar 1965 in Santa Barbara, Kalifornien).

Musikalische Karriere

1993 landete er mit dem seiner damaligen Lebensgefährtin Sarah Jessica Parker gewidmeten Jessie aus seinem ersten Album Painted desert serenade einen Hit. Weitere erfolgreiche Titel von diesem Album waren Picture postcards from L. A. und Beautiful in my eyes.

Wesentlich beeinflussen ihn dabei große Namen wie Cole Porter und George Gershwin, beides Komponisten, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts amerikanische Klassiker geschrieben haben. Nachdem Kadisons Mutter stirbt, verlässt Joshua die Hollywood Hills und sammelt ungewöhnliche Lebenserfahrungen bei einer Indianerin, die einen guten Ruf als "Soundhealer" genießt. Durch sie lernt er, die Umwelt bewusster wahrzunehmen und vergegenwärtigt die heilende Wirkung von Harmonien in der Musik. Die nun entstehenden, sehr persönlichen Geschichten des Storytellers und seine zunehmend aufwendigen Arrangements lenken die Aufmerksamkeit des Firmenriesen EMI auf den Kalifornier.

Sein zweites Album verkaufte sich gegenüber dem Vorgänger mäßig; die einzige Singleauskopplung, Take it on faith, rangierte in der Hitparade weit hinten. EMI löste den Vertrag mit Kadison auf. Nach einer dreijährigen Veröffentlichungspause erschienen 1998 sein Buch 17 ways to eat a mango: A discovered journal of life on an island of miracles und seine 5-Track-EP Saturday night in Storyville auf einem kleinen Label.

Weitere drei Jahre später war er bei EMI wieder willkommen: Sein bisher letztes Album Vanishing America, produziert von Leslie Mandoki, kam auf den Markt. Es konnte den Erfolg des Erstlings nicht wiederholen. Auch die Single Carolina’s eyes erwies sich leider als verkaufsschwach.

Mit seinen neuesten Stücken der Venice Beach Sessions 1 und Venice Beach Sessions 2, die man kostenlos auf seiner Website herunterladen kann, kam Joshua Kadison im Spätsommer 2006 zum ersten Mal auf große Deutschlandtournee. Bei den Live-Konzerten war er stets um einen engen Kontakt zum Publikum bemüht. So bat er beispielsweise bei seinem ausverkauften Konzert im bestuhlten Bonner Brückenforum die Zuhörer, zu ihm auf die Bühne zu kommen und sich dort um ihn herumzusetzen. Solche und ähnliche Maßnahmen tragen zu einer schon beinahe intimen Verbindung zwischen Joshua Kadison und seinem Publikum bei. Viele Gäste hatten daher eher das Gefühl, einem guten Freund beim Klavierspielen zuzuhören, als bei einem Konzert zu sein.

Alben und EPs

1994: Painted Desert Serenade
1995: Delilah Blue
1998: Saturday night in Storyville (EP)
1999: Troubadour in a timequake
2001: Vanishing America
2005: The Venice Beach Sessions - Part 1 (EP)
2006: The Venice Beach Sessions - Part 2 (EP)

www.joshuakadison.com

 

 
     

 

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