Spaniens älteste Stadt erlebte als Tor zur Neuen Welt eine
Blütezeit, als im 17. Jahrhundert der Handel mit Südamerika
florierte. Damals bauten sich die Kaufleute prächtige Paläste,
deren Dächer kleine Aussichtstürme krönten. Rund 120 dieser Türme,
aus denen man einst reich beladenen Schiffen entgegenblickte, gibt
es noch heute. Den besten Blick über die Stadt bietet aber der
einstige Wachturm Torre Tavira. Er beherbergt auch Cádiz’
sehenswerte Camera Obscura, eine geniale Spiegel-Konstruktion. Wer
das Erbe der Maurenzeit entdecken möchte, sollte in Sevilla einen
Bummel durch das historische Zentrum Barrio Santa Cruz machen und
sich den arabischen Palast Alcázar mit seinen wundervollen Gärten
ansehen. Aber auch in Arcos de la Frontera, dem schönsten der
„weißen Dörfer“ Andalusiens, können Sie auf maurischen Spuren
wandeln.
Quelle: www.aida.de